Nach dem Eingangslied aus Gesangbuch Nr. 177 (Stark ist meines Jesu Hand) diente Bezirksapostel Krause mit dem Bibelwort aus Klagelieder 3, Vers 21 – 23:
„Dies nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch: Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.“
Der erweiterte Gemeindechor trug das Lied aus Chorbuch Nr. 332 ( Ich glaube fest, dass alles anders wird) vor.
In seinem Dienen stellte der Bezirksapostel die Geduld, den Sinn unseres Glaubens und Lebens und unser Ziel in den Vordergrund. Damit sieht er Ostern mit der Auferstehung wichtiger als Weihnachten. Die Auferstehung ist das Glaubensfundament.
Nach dem Lied aus Gesangbuch Nr. 415 (Der Bräutigam kommt) diente Bischof Beckmann und griff die Gedanken zur Auferstehung im Hinblick auf Apostel Paulus auf. Er, der viel Leid erfuhr, sah nicht auf das Irdische bzw. Vergängliche, sondern auf das Himmlische und Unvergängliche. „Blick nicht nach unten – blick ins Licht, guck nach oben!“ riet er allen.
Bevor Apostel Falk seine Co-Predigt begann, trug der Chor das Lied aus Chorbuch Nr. 307 (Jesus bleib in meinem Leben) vor. Der Chor habe Hinweise gegeben – ja, wir glauben fest und der Herr möge bitte in der Nähe bleiben. Er könne sich nicht erinnern, dass Bibelverse aus den Klageliedern als Textwort für einen Gottesdienst verwendet worden seien. Wir werden heute im Vergleich zu früher anders versorgt.
Ohne weiteren Chorgesang bat Bezirksapostel Krause den Vorsteher der Gemeinde, Hirte Jegminat, noch um eine „Zugabe“. Er stellte die Frage: „Passt es, wenn der Herr ruft? Gibt es Anlass zur Klage? Mit dem Ausruf „ Ich bin dankbar!“ beendete er sein Mitdienen.
Zur Einstimmung auf die Feier der Sündenvergebung sang die Gemeinde das Bußlied aus Gesangbuch Nr. 96, Strophe 3, (Gott mein Licht, erleuchte mich). Das Lied aus Gesangbuch Nr. 227 (Wie groß ist des Allmächt‘gen Güte) begleitete die Feier des Heiligen Abendmahles.
Zur Feier des Heiligen Abendmahles für die Entschlafenen bat er den Bezirksältesten Fellensiek und den Bezirksevangelisten Manzl an den Altar, um stellvertretend für die Entschlafenen die Hostie zu empfangen. Der Chor sang dazu: „Dort gibt’s nach diesen Tagen ein herrlich Wiedersehn“.
Nach Schlussgebet und Segen verabschiedete der Chor die Gemeinde mit dem Lied aus Chorbuch Nr. 191 (Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir) und Gesangbuch Nr. 315 (Bewahr auf deinen Wegen).
Neuapostolische Kirche